Familienzentrum

St. Josef in Kierspe

Herzlich Willkommen!

Seit dem 30.06.2009 ist die Kita St. Josef zertifiziertes Familienzentrum.

Wir möchten eine Verbindung schaffen von Bildung, Erziehung und Betreuung von Kindern auf der einen Seite und der Beratung und Unterstützung der Eltern auf der anderen Seite, um somit eine frühe, optimale Förderung von Kindern zu erreichen. Auch Eltern, deren Kinder nicht unsere Kita besuchen, sind herzlich eingeladen, an unserem Angebot teilzunehmen.

Wieso sind wir zum Familienzentrum geworden?

Unser Ziel ist es ein Netzwerk aufzubauen, in dem den Familien die unterschiedlichsten und leicht zugänglichen Hilfsangebote vorgehalten werden.

Wer hilft uns bei dieser Aufgabe?

Wir kooperieren mit einigen Institutionen, um Familien ein breites Bildungs- und Beratungsangebot bieten zu können.
Unsere Kooperationspartner:

  • Beratungsstelle der AWO für Eltern, Kinder und Jugendliche, Meinerzhagen
  • Kath. Familienbildungsstätte, Lüdenscheid

Wir stehen in Zusammenarbeit mit:

Ihre Meinung ist uns wichtig!

Liebe Familien,
damit wir uns an Ihrem Bedarf und Bedürfnissen orientieren können, sind wir auf Ihre Mithilfe angewiesen. Teilen Sie uns Ihre Meinung, Erfahrungen und Unterstützungsbedarfe mit, damit wir diese in zukünftige Planung mit einbeziehen können.

Betreuung

Wir haben zwei U3 – Gruppen. In jeder U3-Gruppe betreuen wir 6 Kinder im Alter von zwei Jahren und 14 Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren. In der dritten Gruppe betreuen wir 25 Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren.
Die 65 Plätze teilen sich auf in:

  • 2 Plätze für 25-Std-Betreuung
  • 47 Plätze für 35-Std-Betreuung
  • 16 Plätze für 45-Std-Betreuung

Unsere Leistungen

Bildung für Kinder

– Religionspädagogik, Vermittlung christlicher Werte

– Alltagsintegrierte Sprachförderung

– Musikalische Frühförderung

– Bewegungsförderung

– Vorschulförderung

– Individuelle, ganzheitliche Förderung

– Projektarbeit

– Raum für Experimente

– Medienerziehung

– Exkursionen

– Partizipation 

Bildung

– Elternkurse zur Stärkung der Erziehungskompetenz

– Vater-Kind-Aktionen

– Pädagogische Elternveranstaltung

– Infoveranstaltungen zu verschiedenen Themen

– Angebote zur Gesundheitsförderung

Beratung

– Vermittlung von Familienberatung

– Infos u. Vermittlung von Tagesmüttern und -vätern

– Hilfen bei Entwicklungsverzögerung und Behinderung des Kindes

– Hilfen in schwierigen Lebenslagen

– Entwicklungsgespräche auf der Grundlage der Dokumentation

 

Begegnungen

– Elterncafé im zweiwöchigen Rhythmus

– Infoabende oder -nachmittage

– Spielnachmittage für Eltern und Kinder

– Väterfrühstück am Wochenende

– Großelternnachmittage

– Begegnung von Jung und Alt bei Seniorennachmittagen im Gemeindehaus / Seniorenzentrum

– Familiengottesdienste

– Kindergartenandachten

– Kinder erkunden ihre Stadt und lernen verschiedene Institutionen kennen

Informationen und Vermittlung zur Kindertagespflege

Tagespflege ist besonders für Kinder unter einem bis zu drei Jahren zu einer beliebten Betreuungsform geworden, bei der die individuellen Bedürfnisse besonders berücksichtigt werden können. Auch für Kindergarten- und Schulkinder bis zu vierzehn Jahren ist diese Form der Betreuung eine gute Ergänzung. Vom ersten bis zum dritten Lebensjahr des Kindes haben die Eltern einen Rechtsanspruch auf die Betreuung ihres Kindes. Die Tagesmutter unterstützt und ergänzt die Familie bei der Bildung, Erziehung und Betreuung des Kindes. Die Kindertagespflege ist eine gesetzlich anerkannte Betreuungsform im familiennahen Umfeld. Sie ist gleichrangig mit der Betreuung in einer Kindertageseinrichtung. Eltern können zwischen den verschiedenen Formen diejenige auswählen, die ihren Bedürfnissen am besten entspricht:

1. Kindertagespflege im Haushalt der Tagesmutter/-vater.
Das Jugendamt erteilt eine Erlaubnis. Die Tagesmutter/-vater hat eine Grundqualifizierung absolviert und kann bis zu fünf Kinder betreuen.

2. Die Betreuung kann – außer im Haushalt der Eltern oder im Haushalt der Tagesmutter – auch in anderen Räumen erfolgen. Ob dies möglich ist, regelt das jeweilige Landesrecht.

3. Tagesgroßpflegestelle
Zwei Tagespflegepersonen mit Genehmigung zur gemeinschaftlichen Betreuung umsorgen mehr als fünf Kinder (max. 9).

Eine Erlaubnis zur Kindertagespflege wird vom Jugendamt auf Basis einer Eignungsfeststellung erteilt. Bei der Prüfung der Eignung sind die im § 43 Abs.2 SGB Vlll genannten Kriterien entscheidend.

Zum Beispiel:
– glaubhafte Motivation zur Betreuung, Bildung und Erziehung
– liebevoller Kontakt, Freude und Erfahrung im Umgang mit Kindern
– räumliche Voraussetzungen

Die Erlaubnis ist auf fünf Jahre befristet. Um ihre Eignung zu belegen, müssen Tagespflegepersonen „über vertiefte Kenntnisse hinsichtlich der Anforderung der Kindertagespflege verfügen, die sie in qualifizierten Lehrgängen erworben oder in anderer Weise nachgewiesen haben“. Für die erfolgreiche Teilnahme an der Grundqualifizierung mit 160 Unterrichtsstunden vergibt der Tagesmütter-Bundesverband für Kinderbetreuung in Tagespflege e.V. ein Zertifikat.

Die Kosten eines Betreuungsplatzes in Kindertagespflege werden in der Regel vom Land, Kommune und Eltern getragen. Wie hoch sie sind, hängt von verschiedenen Faktoren ab und ist von Land zu Land und von Kommune zu Kommune unterschiedlich. Die Höhe der Kostenbeiträge (Teilnahmebeiträge) ist vom Einkommen der Eltern abhängig. Bei geringem oder gar keinem Einkommen kann auch das zuständige Jugendamt die Kosten komplett übernehmen. Die Kosten für Kierspe und Umgebung werden vom Jugendamt des Märkischen Kreises festgelegt.
Benötigen Sie einen Kindertagespflegeplatz? Dann nehmen Sie doch Kontakt mit uns auf!